Ilya Kaminsky

Ilya Kaminsky © Cybele Knowles

Ilya Kaminsky (geb. 1977 in Odessa, ehem. Sowjetunion) lebt seit 1993 mit seiner Familie in den USA. In „Deaf Republic“ (Graywolf Press 2019) lässt er Stille lesbar werden – poetische Momente fügen sich zu einem zeitgenössisches Narrativ über Krieg und eine Stadt, in deren Ohren Schnee fällt. Ilya Kaminsky ist Mitherausgeber und -übersetzer vieler weiterer Bücher, u.a. der „Ecco Anthology of International Poetry“ (Ecco 2010) und der „Dark Elderberry Branch: Poems of Marina Tsvetaeva“ (Alice James Books 2012). Er gewann u.a. ein Guggenheim Stipendium, den Whiting Writer's Award, den Metcalf Award der American Academy of Arts and Letters, ein Stipendium der Lannan Foundation und ein NEA Stipendium. Seine Gedichte erscheinen in Best American Poetry und den Anthologien des Pushart Prize. „Dancing in Odessa“ (Tupelo Press 2004) wurde als bestes Buch des Jahres in der Zeitschrift Foreword ausgezeichnet. Zuletzt war Kaminsky in der engeren Auswahl für den Neustadt International Prize for Literature. Derzeit hat er den Bourne Chair für Lyrik am Georgia Institute of Technology inne und lebt in Atlanta.

 

Veröffentlichungen:

Musica Humana, Chapiteau Press 2002

Dancing in Odessa, Tupelo Press 2004
Deaf Republic, Grayworld Press 2019

 

Auszeichnungen (Auswahl):
Whiting Writer's Award 2005

Metcalf Award der American Academy of Arts and Letters 2005

Stipendium der Lannan Foundation 2008

Stipendium der Guggenheim Foundation 2018

NEA Stipendium für Kreatives Schreiben 2019