Salvatore Calanduccia, Kenan Kokić und Miedya Mahmod gewinnen den 31. open mike

06.11.2023

Zum 31. Mal fand am Wochenende der open mike – Wettbewerb für junge Literatur im Heimathafen Neukölln statt. Die 21 Finalist:innen, ausgewählt aus über 500 Einsendungen, trugen ihre Wettbewerbstexte live vor. Die Juror:innen Shida Bazyar, Senthuran Varatharajah und Anja Zag Golob kürten die Preisträger:innen.

Die Preise des 31. open mike für Prosa gingen an Salvatore Calanduccia mit Marta Dei und Kenan Kokić mit Parkbankgroßeltern. Den Preis für Lyrik erhielt Miedya Mahmod mit Hinter vorgehaltener Zunge schweigen wir oder Die Destinationale. Die Preise sind mit insgesamt 7.500 € dotiert. Das Preisgeld wurde zu gleichen Teilen vergeben. Der Preis der taz-Publikumsjury ging an Susanne Romanowski mit dem Prosatext Die Heimsuchung.

 

Die Preisträger:innnen 2023

 

Salvatore Calanduccia, geboren und aufgewachsen in Frankfurt, in einem Haushalt, in dem es nur ein Buch gab: die Bibel. Später studierte er Philosophie, Italienisch und Deutsch auf Lehramt in Mainz.

Kenan Kokić, geboren 1998, lebt in Wien und ist seit 2018 als Softwareentwickler tätig. Nach Zwischenaufenthalten in Wien und Tschechien ließ sich seine Familie, die vor den Kriegen in Ex-Jugoslawien geflüchtet war, 1995 in der Südsteiermark nieder. 2022 erhielt er den Hauptpreis der Exil-Literaturpreise.

Miedya Mahmod, geboren 1996 in Dortmund, lebt, schreibt, arbeitet im Ruhrgebiet. Seit 2016 beschäftigt sich Mahmod mit Papier- und Bühnenlyrik. Zuletzt engagierte sich Mahmod in der AG Spoken Word des Netzwerk Lyrik.

Susanne Romanowski studierte Literatur- und Politikwissenschaft in Dortmund und Berlin mit Auslandsaufenthalten in Polen und Mexiko. Sie arbeitet in der Online-Kommunikationsabteilung eines Berliner Unternehmens und ist als freie Kulturjournalistin für diverse Zeitungen tätig.