Veranstaltung: März 2020

Fr
6.3.20
19.30 Uhr

AKADEMIE ZUR LYRIKKRITIK

Zwischen Staunen und Raunen. Kritik als Lobrede

Event-Picture: Zwischen Staunen und Raunen. Kritik als Lobrede Gestaltung © studio stg
Gestaltung © studio stg

Pecha Kucha-Abend mit Daniel Ableev | Irina Bondas | Paul Henri Campbell | Sara Hauser | Sibylla Vričić Hausmann | Olga Lang | Dorotheé Leidig | Slata Roschal | Alexander Weinstock | Michael Wolf | Moderation Asmus Trautsch | Gastreferentin Marie Luise Knott Literaturkritikerin 

Staunen, schreibt Elke Erb einmal, sei „ungehindertes Wahrnehmen und Ermessen. Das nichts Absprechendes, einschränkendes, nichts erledigend Einordnendes zu gewärtigen hat.“ Die Kunst bestehe darin, sich vorbehaltlos auf die Welt einzulassen. Dabei oszilliert das Staunen seit der Antike zwischen der Vorstellung einer bloßen Bewunderung und der Idee, Antrieb für die Erkenntnissuche zu sein.

Im Workshop mit Nico Bleutge im Februar haben die TeilnehmerInnen erkundet, wie Staunen und Euphorie in eine  Kritik als Lobrede Eingang finden können. Wie lasse ich mich vorbehaltlos auf Gedichte ein? Wie kann ich meine Begeisterung für gelesene Stellen so analytisch durchdringen, dass eine intensiv lobend, gleichwohl sachlich genaue Kritik entsteht? Und stimmt es wirklich, dass die Verehrung schwieriger zu begründen ist als die Verwerfung? Die Pecha Kuchas nehmen diese Fragen mit Bildern zum Staunen auf. Zudem wird Marie Luise Knott die Themen des nächsten Workshops vorstellen. 

Die Akademie zur Lyrikkritik ist ein Projekt des Hauses für Poesie in Kooperation mit der Plattform  lyrikkritik und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. 

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Ort:
Haus für Poesie
Kulturbrauerei

Knaackstr. 97, 10435 Berlin


Eintritt:
6/4 €


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