Am 21. März ist Welttag der Poesie

11.03.2021

Am 21. März feiern wir zum 22. Mal den UNESCO-Welttag der Poesie. Fünf Dichterinnen und Dichter aus dem Irak, dem Vereinigten Königreich, Brasilien, Finnland und Deutschland kommen in einer Online-Lesung zusammen. Die Vielfalt der Sprachen wird in diesem Jahr begleitet von der Vielfalt der filmischen Umsetzungen.

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Von Beginn an organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen Partnern die zentrale Veranstaltung in Deutschland.

In diesem Jahr versammeln sich online für dieses Fest der Dichtung: der irakische Dichter Omar al-Jaffal (geboren 1988), in dessen Texten sich Schmerz wie Zorn finden angesichts der Krisen unserer Zeit; Volker Braun (geboren 1939), der aus seinem neuen Langgedicht „Große Fuge“ liest; Nancy Campbell (geboren 1978), in ihren Gedichten unterwegs zu Gletschern, arktischen Schollen, Frost und Schnee; Angélica Freitas (geboren 1973), die kritisch und kraftvoll den weiblichen Körper ins Zentrum stellt; und Suvi Valli (geboren 1977), die eine enge Beziehung zur deutschen Literatur hat, insbesondere zur Epoche der Romantik. Knut Elstermann, Journalist bei radioeins, stellt die Autoren und Autorinnen vor.

SO 21.3. 19 Uhr
Welttag der Poesie
Online auf Facebook, YouTube & #kanalfuerpoesie

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hauses für Poesie und der Stiftung Brandenburger Tor mit der Deutschen UNESCO-Kommission, der Akademie Schloss Solitude, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg und der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.