19. poesiefestival berlin: Highlights zum Start!

16.05.2018

Am 24. Mai startet das 19. poesiefestival berlin. Das Haus für Poesie erwartet 150 Dichterinnen und Künstler aus 51 Ländern. Unter dem Motto „Werte Vers Kunst“ befragen die internationalen Dichterinnen und Dichter unsere Werte durch die Kunst von Versen und bringen sie als Poesie auf die Bühne – in Lesungen, Poesiegesprächen, Performances, Konzerten, Kolloquien und Ausstellungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der konkreten, visuellen und Lautpoesie.

Zu den Höhepunkten des Festivals gehören die große Auftaktveranstaltung „Weltklang – Nacht der Poesie“, welche internationale Dichtkunst in einem vielsprachigen Konzert vereint, die „Berliner Rede zur Poesie“, gehalten von Elke Erb mit dem Titel „Das Gedicht ist, was es tut“ sowie „Elegie und Aufbruch“ mit dem Künstler Ai Weiwei, dem Autor Yang Lian und der Dichterin Zheng Xiaiqiong.

 
Weltklang – Nacht der Poesie
Freitag, 25. Mai 2018, 19.00 Uhr

Mit Charles Bernstein (USA) | Robert Forster (Australien) | Jorge Kanese (Paraguay) | Katalin Ladik (Ungarn/Serbien) | Ketty Nivyabandi (Burundi) | Kerstin Preiwuß (Deutschland) | Yoko Tawada (Japan/Deutschland) mit Joachim Heintz (Deutschland) Komponist | Søren Ulrik Thomsen (Dänemark) | Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki (Polen) | Moderation: Insa Wilke (Deutschland)

Gedichte aus aller Welt – Weltklang – Nacht der Poesie ist die vielstimmige Eröffnung des poesiefestival berlin. Dichterinnen und Dichter aus allen Teilen der Welt lesen, singen und performen in ihren Muttersprachen. Sie zeigen den Reichtum der Gegenwartslyrik, ihre inhaltliche Vielfalt, Ansätze und Stile. Exklusiv zur Veranstaltung erscheint eine Anthologie mit Übersetzungen zum Mitlesen.

Weltklang – Nacht der Poesie wird freundlich unterstützt durch die Danish Arts Foundation, die Königlich Dänische Botschaft Berlin, die Forschergruppe Rhythmicalizer, die Schwedische Botschaft Berlin, die Botschaft von Japan und The Mandala Hotel.


Berliner Rede zur Poesie: Elke Erb: „Das Gedicht ist, was es tut“
Sonntag, 27. Mai 2018, 19.30 Uhr

Im Rückgriff auf Tagebuch-Notizen der letzten Jahre gibt Elke Erb Einblick in ihre tägliche Schreibpraxis. Sie berichtet von dem Versuch, so zu dichten „wie man denkt bei sich“, und erklärt, wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in ihren „sinnreichen Netzen“ verfängt. Die Rede erscheint als Buch zweisprachig im Wallstein Verlag.

 

Elegie und Aufbruch
Dienstag, 29. Mai 2018, 19.30 Uhr

Mit Ai Weiwei (China/ Deutschland) Künstler | Zheng Xiaoqiong (China) Autorin | Yang Lian (China/Deutschland) Autor | Moderation: Claudia Kramatschek (Deutschland) Literaturkritikerin

China zählt zu den großen Globalisierungsprofiteuren. Politisch aber bleibt es abgeschottet. Künstler wie Ai Weiwei (geb. 1957 in Peking) und Yang Lian (geb. 1955 in Bern) werden ins Exil gezwungen. In ihren jüngsten Werken beschäftigen sie sich mit den Globalisierungsverlierern – Ai Weiwei in seinem Dokumentarfilm „Human Flow“, Yang Lian in seinem Langpoem „Venedig Elegie“. Zu den Verlierern gehören auch die Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter, die für Niedriglöhne an Fließbändern arbeiten. Eine von ihnen ist die Dichterin Zheng Xiaoqiong (geb. 1980 in Sichuan), die ihre Erfahrungen in ihren Texten verarbeitet.

Die Lesung Elegie und Aufbruch wird gemeinsam mit Poetry on the Road organisiert und freundlich unterstützt vom Konfuzius-Institut Bremen.

 

19. poesiefestival berlin: Werte Vers Kunst
24.-31. Mai 2018
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Das vollständige Festivalprogramm und Vorverkauf unter: www.haus-fuer-poesie.org
Akkreditierung unter:
presse@haus-fuer-poesie.org
Bitte geben Sie Ihren Namen, Medium und Ihre Kontaktdaten an.
Pressefotos zum Download:
www.haus-fuer-poesie.org/de/presse

 

Für Rückfragen und Informationen:
Haus für Poesie
Mira Lina Simon
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030. 48 52 45 24
E-Mail: presse@haus-fuer-poesie.org

 

Das 19. poesiefestival berlin ist ein Projekt des Hauses für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds mit freundlicher Unterstützung durch Maritim proArte Hotel Berlin. Präsentiert von kulturradio vom rbb, tip Berlin, taz, BÜCHERmagazin und Deutschlandfunk Kultur.