Veranstaltung: Juni 2022

Mi
22.6.22
19.30 Uhr

PERSISCHE LYRIK IM EUROPÄISCHEN EXIL: So viel vom Vaterland, wie ich in meinem Koffer hab

Event-Picture: PERSISCHE LYRIK IM EUROPÄISCHEN EXIL: So viel vom Vaterland, wie ich in meinem Koffer hab

Lesung & Gespräch

Mit den DichterInnen Alireza Abiz Iran/Großbritannien | Fatemeh Ekhtesari Iran/Norwegen | Mahmood Falaki Iran/Deutschland | Mudzgan Schaffa Afghanistan/Deutschland

Musik: Roshanak Rafani Iran/Deutschland (Daf, Tombak und Percussion) | Niko Meinhold Deutschland (Klavier) | Meinrad Kneer  Deutschland (Kontrabass)
Moderation: Maryam Aras, Literaturkritikerin Deutschland | Ali Abdollahi, Dichter und Übersetzer Iran/Deutschland

Musikalische Leitung: Cymin Samawatie Deutschland | Kuration: Ali Abdollahi

Die Ereignisse in Iran zwangen in den letzten Dekaden unzählige AutorInnen ins Exil, oft mit wenig mehr im Gepäck als der eigenen Sprache. „So viel vom Vaterland, wie ich in meinem Koffer hab“ nannte der 2021 in London verstorbene Dichter Esmail Kho'i ein Gedicht über das Exil. Er gehört zu den 35 persischen DichterInnen, die in der von Ali Abdollahi und Daniela Danz herausgegebenen Anthologie „Kontinentaldrift. Das persische Europa“ (Wunderhorn 2021) in deutscher Übersetzung vorgestellt werden. Die vier eingeladenen DichterInnen dieser Anthologie haben sich in Europa etabliert und stehen für verschiedene Generationen und Dichtungstraditionen. Sie engagieren sich u.a. für Frauenrechte, Kulturpolitik oder in der Integrationsarbeit.

Das Gespräch wird farsi-deutsch gedolmetscht, die Gedichte liegen in deutscher Übersetzung vor.

Mit dem heutigen Abend beginnt die Arbeit an „Kontinentaldrift 3: Das arabische Europa“.

Projektleitung: Juliane Otto

PERSISCHE LYRIK IM EUROPÄISCHEN EXIL: So viel vom Vaterland, wie ich in meinem Koffer hab wird freundlich unterstützt durch NORLA (Norwegian Literature Abroad) sowie die Königlich Norwegische Botschaft Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil des poesiefestival berlin: poesiefestival.org

Das poesiefestival berlin ist ein Projekt vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste und wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Ort:
Akademie der Künste
Halle 3

Hanseatenweg 10, 10557 Berlin


Eintritt:
10/7 €


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