Veranstaltung: November 2015

Mo
16.11.15
18.00 Uhr

Veranstaltet vom EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum zum Interationalen Tag für Toleranz

Flüchtlinge willkommen: Europäische Bürger im Einsatz

Event-Picture: Flüchtlinge willkommen: Europäische Bürger im Einsatz (c) Peter Tkac
(c) Peter Tkac

Gespräch

Obwohl die Flüchtlingsströme in die EU drastisch gewachsen sind, fehlt noch immer eine politische Lösung. Die Probleme lösten eine zunehmend feindliche Rhetorik gegenüber Flüchtlingen aus. Zugleich begannen Bürger europaweit, selbst Hilfe zu leisten – durch die Lebensmittelversorgung und Übersetzung von Info-Blättern, juristische Unterstützung oder Bildungsangebote bis zur Aufnahme der Flüchtlinge in die eigene Familie.

Am Internationalen Tag für Toleranz, den 16. November 2015, versammeln sich Vertreterinnen und Vertreter europäischer Graswurzelinitiativen, Flüchtlinge, zivilgesellschaftliche Akteure, Forscher und weitere Interessierte, um folgende Fragen zu zu diskutieren:   

  • Welche Graswurzelaktivitäten im Bereich Flüchtlingshilfe gibt es in verschiedenen europäischen Ländern? Wie arbeiten sie zusammen?
  • Welche Probleme behindern die AktivistInnen in ihrer Arbeit?
  • Was sagt die Flüchtlingskrise über den Inhalt und Stellungswert europäischer Werte sowie Menschenrechte und –freiheiten aus?
  • Was sollte gemacht werden – in Europa wie auch in den Herkunftsländern - damit eine Lösung für die Flüchtlingskrise gefunden werden kann?
  • Wie können sich Regierungseinrichtungen und die Zivilgesellschaft bei diesen Herausforderungen gegenseitig helfen?
  • Wie sind die Aussichten auf eine Lösung der aktuellen Flüchtlingskrise und die Abwendung möglicher Krisen in der Zukunft?

Diskussionsteilnehmerinnen und -teinehmer sind Julia Eriksson Pogorzelska (Rechtsberaterin, Schwedische Agentur für Migration, Stockholm),  Nora Hauptmann (Koordinatorin für NGO-Angelegenheiten der Kiron University für Flüchtlinge, Berlin), Julija Kranjec (Zentrum für Friedensstudien, Koordinatorin der “Willkommen”-Initiative, Zagreb), Rossi Nkamani (Geflüchteter aus Kamerun, kam über das Mittelmeer in die EU, Berlin) und Zsuzsanna Zsohár (Pressesprecherin, Budapest, Ungarn).

Es moderiert Ralph du Long, Mitglied des CSF-Koordinationsrates und Rechtsanwalt bei UNITED for Intercultural Action (Amsterdam).

Ort:
Literaturwerkstatt Berlin
Kulturbrauerei

Knaackstr. 97, 10435 Berlin


Eintritt:
frei