Veranstaltung: Mai 2018

Di
29.5.18
19.30 Uhr

19. poesiefestival berlin

Elegie und Aufbruch

Event-Picture: Elegie und Aufbruch Ai Weiwei (c) Ai Weiwei Studio
Ai Weiwei (c) Ai Weiwei Studio

Lesung & Gespräch

Ai Weiwei CHN/DEU Künstler | Zheng Xiaoqiong CHN Autorin | Yang Lian CHN/DEU Autor
Moderation: Claudia Kramatschek DEU Literaturkritikerin

China zählt zu den großen Globalisierungsprofiteuren. Politisch aber bleibt es abgeschottet. Künstler wie Ai Weiwei (geb. 1957 in Peking) und Yang Lian (geb. 1955 in Bern) werden ins Exil gezwungen. In ihren jüngsten Werken beschäftigen sie sich mit den Globalisierungsverlierern – Ai Weiwei in seinem Dokumentarfilm „Human Flow“, Yang Lian in seinem Langpoem „Venedig Elegie“. Zu den Verlierern gehören auch die Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter, die für Niedriglöhne an Fließbändern arbeiten. Eine von ihnen ist die Dichterin Zheng Xiaoqiong (geb. 1980 in Sichuan), die ihre Erfahrungen in ihren Texten verarbeitet.

Die Veranstaltung wird chinesisch-deutsch gedolmetscht.

Die Lesung Elegie und Aufbruch wird gemeinsam mit Poetry on the Road organisiert und freundlich unterstützt vom Konfuzius-Institut Bremen.

Biografien der Künstler

Ort:
Akademie der Künste

Hanseatenweg 10, 10557 Berlin


Eintritt:
10/7 €


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