Das Gedicht in seinem Jahrzehnt II

Lesung & Gespräch mit Alexandru Bulucz Dichter, Berlin | Orsolya Kalász Dichterin, Berlin | Moderation: Gregor Dotzauer Literaturkritiker, Berlin

In der zweiten Veranstaltung der alten/neuen Reihe Das Gedicht in seinem Jahrzehnt begegnen sich Alexandru Bulucz (geboren 1987 in Alba Iulia, Rumänien) und die Huchel-Preisträgerin Orsolya Kalász (geboren 1964 in Dunaújváros, Ungarn).

Das Haus für Poesie feiert seinen 30. Geburtstag und lässt eine Veranstaltungsreihe aus den Anfangstagen neu aufleben. Unter der Überschrift Das deutsche Gedicht in der 2. Hälfte des XX. Jahrhunderts lud der Schriftsteller Karl Mickel Anfang der 90er Jahre LyrikerInnen ein, eigene und fremde Gedichte aus den vergangenen drei Jahrzehnten auszuwählen und zu diskutierten.

In der Neuauflage treffen jeweils zwei DichterInnen aus unterschiedlichen Generationen aufeinander, die gemeinsam die zurückliegenden Jahrzehnte bis in die Gegenwart durchqueren. Sie wählen deutschsprachige und internationale Gedichte aus, die sie in einer bestimmten Zeit besonders geprägt haben. Hinzu kommen eigene Texte, die von dieser Prägung zeugen.

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GEDICHTE (in alphabetischer Reihenfolge)

Amanda Aizpuriete: Ins Glas Wein …
Paulus Böhmer: Nana verliert an Höhe
Nicolas Born: Entsorgt hören auf lyrikline.org
Thomas Brasch: Der schöne 27. September
Alexandru Bulucz: Kreischqueller Heuweg (unveröffentlicht)
Christian Filips: Heischesatz von den Oberflächen
Julia Hartwig: Dennoch lese ich weiter ihre Gedichte
Mila Haugová: Erscheinung VIII.
Wolfgang Hilbig: abwesenheit
Orsolya Kalász: Unsere Stetigkeit
István Kemény: Mittag
Wulf Kirsten: Erdlebenbilder hören auf lyrikline.org
Rainer René Mueller: Lirum, Larum
Ágnes Nemes Nagy: Dennoch schauen
Monika Rinck: zum fernbleiben der umarmung
Werner Söllner: Siebenbürgischer Heuweg
Marin Sorescu: Die Leiter zum Himmel
Wisława Szymborska: Der Terrorist, er sieht
Dezső Tandori: Ein paar Gedichte
Ottó Tolnai: Komm nicht zurück