Elizabeth Bishop neu übersetzt von Steffen Popp
John Ashbery nannte sie „a poet’s poet’s poet“. DichterInnen, die dieser seltenen Gattung angehören, begegnet man für gewöhnlich mit Ehrfurcht, Elizabeth Bishop (geb. 1911 in Worcester, gest. 1979 in Boston) wird jedoch darüber hinaus von KollegInnen und LeserInnen geliebt. Sie ließ sich keiner Schule zuordnen, war niemals confessional, niemals beat.
Ihr Dichten ist ein insistierendes Sprechen voll zarten Eigensinns, der Versuch, im Beiläufigen die Perfektion zu finden; ein Sich-selbst-ins-Wort-Fallen, das stets dem Wunsch gehorcht, es noch einmal zu sagen, es besser zu sagen. Mit Elizabeth Bishop. Gedichte (Carl Hanser Verlag 2018) liegt die bislang umfangreichste Auswahl von Bishops Gedichten auf Deutsch vor.
Uljana Wolf spricht mit dem Übersetzer Steffen Popp und mit der Dichterin Donna Stonecipher über die Ausnahmedichterin.
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Donna Stonecipher, Steffen Popp und Uljana Wolf (c) Anika Andreßen |