drei D poesie: Produktionen

n/achtfüssig

Hubert Machnik DEU (Musik), Anna Huber CHE (Tanz) und Herta Müller ROU/DEU (Poesie)

Die Choreographin und Tänzerin Anna Huber und der Komponist und Musiker Hubert Machnik verwenden unveröffentlichte Gedicht-Collagen von Herta Müller, welche die Autorin für das Projekt zuvor eingelesen und aufgezeichnet hat. Die aus Printmedien ausgeschnittenen und auf Postkarten arrangierten Wörter inspirieren in der Sinnlichkeit ihrer Anordnung die choreographische und musikalische Interpretation.

Schulter von α und anderen, fernen Ländern

Markus Pesonen FIN (Musik), Shang-Chi Sun TWN (Tanz) und Daniel Falb DEU (Poesie) 

Aus dem Text „die menschen von einst liebten den tanz“ des Lyrikers Daniel Falb entwickeln der Komponist Markus Pesonen und der Choreograph und Tänzer Shang-Chi Sun zusammen mit dem KNM Quartett ihr gemeinsames Werk.

 

wesen

Duo Ocean of pink dots Jenny Haack DEU (Tanz) und Hui-Chun Lin TWN (Cello/Stimme) und Jan Wagner DEU (Poesie)

Schemenhaft schälen sich Gesten, Töne und Lichtspuren aus dem Raum. Inspiriert durch Jan Wagners Gedicht "grottenolm" zeigen Jenny Haack und Hui-Chun Lin eine Komposition aus Klang, Stimme und Bewegung zwischen Körpern, Instrument und Raum.

Blickfang / Blick-Fänger

Maya Consuelo Sternel DEU (Musik), Anne Duden DEU (Poesie) und Anja Weber DEU (Tanz), Choreographische Assistenz: Annelie André

Das Stück navigiert zwischen der Präsenz des Gedichts „Sphinx hinter Gittern“ von Anne Duden, den Interventionen von Maya Consuelo Sternel mit dem Theremin und elektronischen Klangkompositionen, verwoben mit Sprach-Samples, und dem choreographischen Changieren zwischen Räumen und Zeiten von Anja Weber.

Feeling Feeling

Wojtek Blecharz POL (Musik), Liz Erber USA/Sven Seeger DEU (Tanz), Eugene Ostashevsky USA/RUS/Donna Stonecipher USA (Poesie) Ensemble KNM Berlin DEU: Theo Nabicht (Bassklarinette), Alexandre Babel (Schlagzeug) und Theodor Findell (Violine)

Gedichte von Eugene Ostashevsky und Donna Stonecipher, eigens für die Performance geschrieben, werden durch Bewegung und Klang verwoben – ein Spiel mit der Polarität von Einfachheit und Chaos, mit freiem und gebundenem Fluss von Gefühlen und Bewegungen.

«Un lieu est incompréhensible..»/ «Ein Ort ist unverständlich..»

Jagna Anderson POL (Choreographie), Gabriel Santander ESP/ARG (Musik), Éric Sarner FRA/ALG (Poesie), Anja Weber DEU (Tanz) Ensemble KomboÏ: Heidi Gröger DEU (Viola da Gamba) und Marija Pendeva DEU (Cembalo)

Sarners Gedichte werden geblättert und gefaltet. Durch seine Stimme werden die Verse Klang und Schlüssel der Komposition, die nach dem heutigen Ort historischer Instrumente sucht. Zwischen Papiermaterialität, Schrift-Anatomie und Klang erbeben die Weißräume der Gedichte.