24.1.2020

Komm! Ins Offene vom 17.-19. März zu Hölderlins 250. Geburtstag

Drei Tage vor dem 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin wirft das Berliner Haus für Poesie vom 17. bis zum 19. März einen Blick auf die Hölderlin-Rezeption weltweit. An drei aufeinanderfolgenden Abenden sind 15 internationale AutorInnen und ÜbersetzerInnen eingeladen, über „ihren“ Hölderlin zu sprechen. Die ambitionierte Reihe verspricht unterschiedliche, überraschende Perspektiven auf diesen Dichter, der nicht allein durch seine Oden, Hymnen und Elegien berühmt wurde, sondern auch durch den vermeintlichen Wahnsinn in der zweiten Lebenshälfte. Die Veranstaltungen werden deutsch-englisch gedolmetscht und live auf facebook gestreamt.

Komm! Ins Offene im Detail:

DI 17. März | 18 Uhr | 6/4 €
Der Hölderlin-Welt-Ton: Friedrich Hölderlin und seine ÜbersetzerInnen

Wir tragen einen Spiegel durch die Welt, in dem sich Hölderlin je nach Kontinent, Land und Kultur als ein anderer zeigen wird. Acht Übersetzerinnen und Übersetzer aus der ganzen Welt sind eingeladen: Helena Cortés Gabaudan (Spanien), Mati Sirkel (Estland), Aris Fioretos (Schweden), Zhengxiang Gu (China), Luigi Reitani (Italien), Maria Teresa Dias Furtado (Portugal), David Constantine (Großbritannien) sowie Mehmet Barıl Albayrak  (Türkei).

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MI 18. März | 19 Uhr | 6/4 €
DihterInnen in dürftiger Zeit: internationale DichterInnen reagieren auf Hölderlin

Sechs internationale Dichterinnen und Dichter, für die Hölderlin einer der literarischen Gewährsmenschen ist, erkunden, warum sein Werk heute noch eine solche ästhetische Wirkmacht entfaltet. In einigen Ländern – wie z.B. in Ungarn – gibt es derzeit einen regelrechten Hölderlin-Boom, in anderen Ländern ruht die Hölderlin-Rezeption seit einigen Jahrzehnten. Mit Laurynas Katkus (Litauen), Ali Abdollahi (Iran), Endre Kukorelly (Ungarn), Thanassis Lambrou (Griechenland), Kim Jae-Hyeok (Südkorea), Ezequiel Zaidenwerg (Argentinien)

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DO 19. März | 19 Uhr | 6/4 €
So kam ich unter die Deutschen: Deutschsprachige DichterInnen und Hölderlin

Vier deutsche Dichterinnen und Dichter aus Ost- und Westdeutschland sprechen über die unterschiedliche Wertschätzung, die ihm im West- und Ostteil des geteilten Deutschlands entgegengebracht wurde. Wie sah man Hölderlin in der BRD, welche Möglichkeiten der künstlerischen Anbindung ergaben sich für eine junge Dichtergeneration? Wie konnte in der DDR ausgerechnet die antikisierende Formensprache zu einem Instrument der Subversion werden? Mit Marion Poschmann, Kerstin Hensel, Uwe Kolbe und Gerhard Falkner

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