24.9.2020

Ausschreibung: Akademie zur Lyrikkritik

Europäische und intermediale Perspektiven

Die Akademie zur Lyrikkritik am Haus für Poesie wird neu aufgelegt. Interessierte, die sich mit Lyrik und Lyrikkritik beschäftigen, sind eingeladen, sich für die Teilnahme zu bewerben.

Im ersten Halbjahr 2021 wird die Akademie zur Lyrikkritik eine internationale Perspektive einnehmen und den Blick auf andere Länder/Sprachen in Europa sowie auf die Mehrsprachigkeit von Lyrik richten. Praxen, Institutionen und Formen der Lyrikkritik jenseits deutschsprachiger Kontexte sollen mit gemeinsam ReferentInnen aus Ländern Ost-, West-, Süd- und Nordeuropas erkundet werden.


Im zweiten Halbjahr 2021 wird es um eine intermediale Erweiterung der Lyrikkritik gehen. Dichtung gewinnt neue Öffentlichkeiten durch vielfältige Erscheinungsformen über die Medien Buch und Zeitschrift hinaus. Mit ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen sollen kritische Reflexionsformen von Poesie auf vielseitigen analogen wie digitalen Hinter- und Untergründen entwickelt werden.


Pro Halbjahr werden fünf ganztägige Workshops und fünf öffentliche Präsentationen im Haus für Poesie stattfinden. Die Workshops werden von erfahrenen KritikerInnen und renommierten ExpertInnen für intermediale Formate geleitet. Für die Präsentationen werden die TeilnehmerInnen Lecture Performances als neues lyrikkritisches Format entwickeln: individuelle, lebendig und frei auf der Bühne vorgetragene Lyrikkritiken. Die Gestaltung, zu der auch Bildmaterial oder Objekte gehören können, ist den TeilnehmerInnen selbst überlassen. Bei der Live-Präsentation im Haus für Poesie werden diese Lecture Performances professionell als Video aufgenommen und später nachbearbeitet gestreamt werden.
Ziel ist es, mit neuen, lebendigen Formaten eine breitere Öffentlichkeit für Lyrik und Lyrikkritik im digitalen Zeitalter zu begeistern.

Die vollständige Ausschreibung findet sich hier

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